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Raupenstadium 1 (L1)

Etwa zwei Wochen, nachdem die Eier abgelegt wurden, entschlüpfen ihnen kleine schwarze Räupchen. Hierfür frisst die Raupe in den oberen Bereich des Eies ein kleines Loch durch das es aus dem Ei herauskrabbelt Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing.

Die frisch aus den Eieren geschlüpften schwarzen Räupchen versammeln sich alle auf einem einzigen Blatt, Seite an Seite und Kopf an Kopf zum Blattrand ausgerichtet Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing und suchen dabei gerne die der Sonne abgewandte Seite der Pflanze auf Quelle: Weidemann, 1986 - Naturführer Tagfalter Band 1 - Entwicklung-Lebensweise. In dieser Position knabbern sie am Blatt, anfangs jedoch ohne die Leitbündel anzurühren. Ist ein Blatt aufgefressen, so verlässt die gesamte Raupengruppe das übrig gebliebene Blattgerippe um beim nächsten Blatt den Fraß fortzuführen Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing.

Läuft eine Raupe, dann spannt sie einen seidenen Faden, so dass schließlich ein feines Netz entsteht, welches den Raupen Halt und später auch Schutz bietet Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing.

Nachdem sie etwa eine Woche auf diese Art und Weise gefressen und gesponnen hat, häutet sich die Raupe zum ersten Mal. Die Haut platzt am Rücken auf und sie kriecht mit neuer Haut aus dem alten Kleid heraus Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing.

Um den Zeitpunkt der Häutung herum verfällt die Raupe in eine inaktive Phase, die aber bald nach den Häutung wieder endet und in eine erhöhte Gefräßigkeit übergeht Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing.

Innerhalb der nächsten drei Wochen häutet die Raupe sich weitere drei Male, d.h. insgesamt durchläuft sie vier Häutungen.

Je größer die Raupen werden, umso mehr fressen sie auch vom Leitbündel der Blätter. Anfangs wird alles bis auf Mittel- und Seiterippe gefressen, später alles bis auf die Mittelrippe Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing.

Die Raupe ist polyphag, d.h. man findet sie auf unterschiedlichen Pflanzenarten (siehe NahrungNahrung), bevorzugt aber nicht zu alte Pflanzen Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing.

Raupenstadium 2 (L2)

Fressen - Fressen - Fressen...

Raupenstadium 3 (L3)

Fressen - Fressen - Fressen...

Trauermantel Raupenkolonie im Gespinst; Fotograf: Dietmar J. Baumgartner; Treffen bei Villach, Kärtnen, Österreich (12. Juli 2005)
Raupenstadium 4 (L4)

Fressen - Fressen - Fressen...

Trauermantel Raupenkolonie während Häutung; Fotograf: Dietmar J. Baumgartner; Treffen bei Villach, Kärtnen, Österreich (12. Juli 2005)

Die nebenstehende Aufnahme von Dietmar J. BaumgartnerDietmar J. Baumgartner zeigt eine Raupenkolonie während einer Häutungsphase.

Die Raupe unten links häutet sich gerade. Die Häutung der Raupen mit orangem Kopf und weißen Stacheln ist erst kürzlich erfolgt. Zwischen den Raupen sind leere Raupenhüllen zu erkennen.

Raupenstadium 5 (L5)
Raupe des Trauermantels; Fotograf: Rüdiger Böhme; Deutschland (27. Juni 2009)

Nach der vierten und letzten Häutung verteilen sie sich über den gesamten Zweig (Quelle: Hesselbarth et al., 1995 - Die Tagfalter der Türkei unter Berücksichtigung der angrenzenden Länder), geschützt durch ein gemeinsam gesponnenes Gespinst Quelle: Weidemann, 1986 - Naturführer Tagfalter Band 1 - Entwicklung-Lebensweise.

Erwachsene Raupen verteilen sich über die gesamte Futterpflanze. Dietmar J. BaumgartnerDietmar J. Baumgartner beobachtete, dass sich zwei gemeinsam eine Weide bewohnende Raupenkolonien mit fortschreitender Entwicklung in höher Gefilde des Baumes begaben.

Wird eine Raupe gestört, so zuckt sie zur Verteidung zusammen Quelle: Fonseca, 2000 - Nymphalis antiopa (Mourning Cloak): Narrative, bzw. vollführen alle Raupen einer Gemeinschaft im gleichen Takt hin- und herschwenkende Bewegungen des Vorderkörpers Quelle: Hesselbarth et al., 1995 - Die Tagfalter der Türkei unter Berücksichtigung der angrenzenden Länder.

Es kann vorkommen, dass die gesamte Futterpflanze kahl gefressen wird Quelle: Weidemann, 1986 - Naturführer Tagfalter Band 1 - Entwicklung-Lebensweise.

Trauermantel Raupe zur Verpuppung angesponnen (Zuchtaufnahme); Fotograf: Dieter Stüning; Bonn, Nordrhein-Westfalen, Deutschland (ca. 1995)

Zur Verpuppung verlassen die Raupen die Futterpflanze um einen geschützten Platz zu suchen. Auf der Verpuppungsstelle spinnt die Raupe ein seidenes Netz, in das es die mit Häkchen versehenen hinteren Beine hängt, um so kopfüber nach unten hängend einige Stunden zu verharren. Schließlich reißt die Haut auf der Rückseite direkt hinter dem Kopf auf und wird peu à peu nach durch Bewegung des Körpers nach oben abgestreift. Noch hat der Körper eine eigenartige Form, aber schon bald nimmt er die Puppenform an Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing.

Nahrung

Die polyphage Raupe ernährt sich hauptsächlich von den Blättern folgender Pflanzen:

Pflanze Gebiet Quelle
Bruch-Weide Deutschland Quelle: Bergmann, 1952 - Die Großschmetterlinge Mitteldeutschlands[Bergmann, 1952]
Silberweide Europa; Türkei Quelle: Hesselbarth et al., 1995 - Die Tagfalter der Türkei unter Berücksichtigung der angrenzenden Länder[Hesselbarth et al., 1995], Quelle: Tolman/Lewington, 1998 - Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas[Tolman/Lewington, 1998]
Korb-Weide Europa Quelle: Tolman/Lewington, 1998 - Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas[Tolman/Lewington, 1998]
Echte Trauerweide Mexiko Quelle: Ramos-Elorduy et al., 2011 - Edible Lepidoptera in Mexico: Geographic distribution, ethnicity, economic and nutritional importance for rural people[Ramos-Elorduy et al., 2011]
Salweide Europa; Deutschland Quelle: Bergmann, 1952 - Die Großschmetterlinge Mitteldeutschlands[Bergmann, 1952], Quelle: Danesch/Dierl, 1965 - Schmetterlinge I, Tagfalter[Danesch/Dierl, 1965], Quelle: Ebert/Rennwald, 1991 - Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 1, Tagfalter I[Ebert/Rennwald, 1991], Quelle: Tolman/Lewington, 1998 - Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas[Tolman/Lewington, 1998]
Ohr-Weide Europa Quelle: Ebert/Rennwald, 1991 - Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 1, Tagfalter I[Ebert/Rennwald, 1991], Quelle: Tolman/Lewington, 1998 - Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas[Tolman/Lewington, 1998]
Grau-Weide Europa Quelle: Ebert/Rennwald, 1991 - Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 1, Tagfalter I[Ebert/Rennwald, 1991], Quelle: Tolman/Lewington, 1998 - Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas[Tolman/Lewington, 1998]
Hänge-Birke Europa Quelle: Bergmann, 1952 - Die Großschmetterlinge Mitteldeutschlands[Bergmann, 1952], Quelle: Ebert/Rennwald, 1991 - Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 1, Tagfalter I[Ebert/Rennwald, 1991]
Moor-Birke Europa; Nordamerika Quelle: Ebert/Rennwald, 1991 - Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 1, Tagfalter I[Ebert/Rennwald, 1991], Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing[Weed, 1917]
Papier-Birke Nordamerika Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing[Weed, 1917]
Zitter-Pappel Europa; Skandinavien Quelle: Bergmann, 1952 - Die Großschmetterlinge Mitteldeutschlands[Bergmann, 1952], Quelle: Tolman/Lewington, 1998 - Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas[Tolman/Lewington, 1998]
Echte Schwarz-Pappel Europa Quelle: Tolman/Lewington, 1998 - Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas[Tolman/Lewington, 1998]
Silber-Pappel Europa Quelle: Tolman/Lewington, 1998 - Die Tagfalter Europas und Nordwestafrikas[Tolman/Lewington, 1998]
Feld-Ulme Europa Quelle: Bergmann, 1952 - Die Großschmetterlinge Mitteldeutschlands[Bergmann, 1952]
Amerikanische Ulme Nordamerika (Quelle: Joseph BelicekJoseph Belicek, 2010), Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing[Weed, 1917]
Zürgelbaum Nordamerika Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing[Weed, 1917], Quelle: Ramos-Elorduy et al., 2011 - Edible Lepidoptera in Mexico: Geographic distribution, ethnicity, economic and nutritional importance for rural people[Ramos-Elorduy et al., 2011]
Rose Nordamerika Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing[Weed, 1917]
Birne Nordamerika Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing[Weed, 1917]

Für Nordamerika stellt Clarence M. Weed einen Zusammenhang zwischen Häufigkeit der Falter und Futterpflanze der Raupen fest: In Gebieten, in denen der Falter häufig vorkommt, dienen bevorzugt Ulmen als Futterpflanze Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing, weswegen die Raupen dort auch Spiny Elm caterpillars (Deutsch: Stachelige Ulmenraupen) genannt wurden.

Parasiten, Parasitiode und Räuber

Die Raupen des Trauermantels werden - wie die Raupen vieler anderer Falter auch - von einer Vielzahl Parasitoiden heimgesucht. Durch die Parasitoiden können sie im Bestand zum Teil sehr stark dezimiert werden.

Folgende Familien von Parasitoiden befallen die Raupen:

  1. Erzwespen (Chalcide)
  2. Schlupfwespen (Ichneumons)
  3. Raupenfliegen (Tachinide)
  4. Scelionid-Wespen (Scelionide)
Erzwespe; Diese Erzwespe hatte eine Puppe des Großen Kohlweißlings befallen.; Fotograf: Ingo Daniels; Bonn, Nordrhein-Westfalen, Deutschland (05. November 2006)

Die winzigen vierflügeligen Erzwespen legen ihre Eier in die Raupen des Trauermantels. Dort entwickeln sich die Larven weiter und töten schließlich die Raupe. Nach Verpuppung und Schlupf geht sie dann auf Wirtssuche. Bis zu 145 Erzwespen können eine befallene tote Raupe wieder verlassen Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing.

Im Gegensatz dazu entwicklen sich die wesentlich größeren Schlupfwespen nur in ein oder zwei Exemplaren in einer Raupe des Trauermantels Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing.

Raupenfliegen legen ihre Eier auf der Haut der Raupen ab. Schlüpft die Larve, so frisst sie sich durch die Haut des Eis und die Haut der Trauermantel-Raupe hindurch in den Raupenkörper, um sich dort vom Innern der Raupe zu ernähren. Die Raupe wird durch den Parasitoid immer weiter geschwächt und zunehmend träge. Zu diesem Zeitpunkt läßt sich der Befall mit einer Raupenfliege auch daran erkennen, dass befallene Raupen bei Störung nicht wie die anderen Raupen fort krabbeln. Ist die Larve der Raupenfliege ausgewachsen, bricht diese durch die Haut der sterbenden Raupe nach Außen, um sich zu Boden fallen zu lassen und sich dort zu verpuppen. Verpuppung bedeutet in diesem Fall, dass die Haut der Larve braun und härter wird. Schließlich schlüpft nach ein bis zwei Wochen die Raupenfliege. Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing.

Schlupfwespen Quelle: Friedrich, 1986 - Breeding Butterflies And Moths bzw. Raupenfliegen Quelle: Roer, 1981 - Massenwechsel-Untersuchungen an einer Südosteuropäischen Population von Nymphalis antiopa (Lep.: Nymphalidae) stellen in Europa die größte Plage dar. Clarence M. Weed berichtet, dass Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts in New Hampshire (USA) Raupenfliegen die häufigsten Trauermantel-Parasitoiden waren Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing.

Die folgende Tabelle zeigt einige bekannte Parasitoiden des Trauermantels:

Parasitoid Familie Ordnung Gebiet Quelle
Ichneumon fossorius Schlupfwespe Hautflügler Europa Quelle: Scudder, 1889 - The Butterflies of the Eastern United States and Canada with special Reference to New England, Vol. III[Scudder, 1889]
Hoplismenus terrificus Schlupfwespe Hautflügler Europa Quelle: Scudder, 1889 - The Butterflies of the Eastern United States and Canada with special Reference to New England, Vol. III[Scudder, 1889]
Hoplismenus morulus Schlupfwespe Hautflügler Neu-England (USA) Quelle: Scudder, 1889 - The Butterflies of the Eastern United States and Canada with special Reference to New England, Vol. III[Scudder, 1889]
Pteromalus puparum Erzwespe Hautflügler Europa Quelle: Scudder, 1889 - The Butterflies of the Eastern United States and Canada with special Reference to New England, Vol. III[Scudder, 1889]
Pteromalus vanessae Erzwespe Hautflügler Neu-England (USA) Quelle: Scudder, 1889 - The Butterflies of the Eastern United States and Canada with special Reference to New England, Vol. III[Scudder, 1889]
Pteromalus puparum Erzwespe Hautflügler Neu-England (USA) Quelle: Scudder, 1889 - The Butterflies of the Eastern United States and Canada with special Reference to New England, Vol. III[Scudder, 1889]
Derostenus antiopae Erzwespe Hautflügler Neu-England (USA) Quelle: Scudder, 1889 - The Butterflies of the Eastern United States and Canada with special Reference to New England, Vol. III[Scudder, 1889]
Telenomus graptae Scelionid-Wespe Hautflügler Neu-England (USA) Quelle: Scudder, 1889 - The Butterflies of the Eastern United States and Canada with special Reference to New England, Vol. III[Scudder, 1889]
Phorocera edwardsii Raupenfliege Zweiflügler Neu-England (USA) Quelle: Scudder, 1889 - The Butterflies of the Eastern United States and Canada with special Reference to New England, Vol. III[Scudder, 1889]
Phorocera concinnata Raupenfliege Zweiflügler Europa Quelle: Scudder, 1889 - The Butterflies of the Eastern United States and Canada with special Reference to New England, Vol. III[Scudder, 1889]
Phorocera antiopae Raupenfliege Zweiflügler Europa Quelle: Scudder, 1889 - The Butterflies of the Eastern United States and Canada with special Reference to New England, Vol. III[Scudder, 1889]
Exorista larvarum L. Raupenfliege Zweiflügler Nord-Griechenland Quelle: Roer, 1981 - Massenwechsel-Untersuchungen an einer Südosteuropäischen Population von Nymphalis antiopa (Lep.: Nymphalidae)[Roer, 1981]
Compsilura concinnata Meig. Raupenfliege Zweiflügler Nord-Griechenland Quelle: Roer, 1981 - Massenwechsel-Untersuchungen an einer Südosteuropäischen Population von Nymphalis antiopa (Lep.: Nymphalidae)[Roer, 1981]
Sturmia bella Meig. Raupenfliege Zweiflügler Nord-Griechenland Quelle: Roer, 1981 - Massenwechsel-Untersuchungen an einer Südosteuropäischen Population von Nymphalis antiopa (Lep.: Nymphalidae)[Roer, 1981]
Masicera cuculliae R.D. Raupenfliege Zweiflügler Nord-Griechenland Quelle: Roer, 1981 - Massenwechsel-Untersuchungen an einer Südosteuropäischen Population von Nymphalis antiopa (Lep.: Nymphalidae)[Roer, 1981]
Pelatachina tibialis Raupenfliege Zweiflügler   Quelle: Roer, 1981 - Massenwechsel-Untersuchungen an einer Südosteuropäischen Population von Nymphalis antiopa (Lep.: Nymphalidae)[Roer, 1981] mit Referenz auf Quelle: Herting, 1960 - Biologie der westpaläarktischen Raupenfliegen Dipt., Tachinidae[Herting, 1960]

Generell scheinen Populationen in montanen Gebieten weniger von Parasitoiden befallen zu sein Quelle: Friedrich, 1986 - Breeding Butterflies And Moths.

Der Parasitierungsgrad der Raupen kann auch für Populationsschwankungen des Trauermantels verantwortlich sein Quelle: Ebert/Rennwald, 1991 - Die Schmetterlinge Baden-Württembergs. Band 1, Tagfalter I.

In Nordamerika werden Raupen des Trauermantels auf dem Weg zur Verpuppung (aber auch die Puppen) durch Eich- und Backenhörnchen verspeist (Young Quelle: Young, 1980 - Some observations on the natural history and behavior of the Camberwell Beauty (Mourning Cloak) butterfly, Nymphalis antiopa (Linnaeus) (Lepidoptera; Nymphalidae) in the United States mit Verweis auf L. Tevis 1953 in Nordost-Kalifornien durchgeführte Mageninhaltsuntersuchungen der beiden Nager).

Ein großer amerikanischer Käfer, der Calosoma scrutator - auch "Caterpillar Hunter" (deutsch: "Raupenjäger") genannt - frißt die Raupen des Trauermantels und kann dabei eine große Anzahl Raupen zerstören Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing.

In den südlichen Staaten der USA wurden Feldwespen beim Angriff auf Trauermantel-Raupen beobachtet und es gibt wahrscheinlich viele weitere Insekten, deren Nahrung auch Raupen des Trauermantel sind Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing.

Da die Raupen des Trauermantels sehr stachelig sind, gibt es vergleichwiese nur wenige Vogelarten, die den Raupen nachstellen. Für Nordgriechenland werden die Elster und für Deutschland/Bonn der Haussperling genannt Quelle: Roer, 1981 - Massenwechsel-Untersuchungen an einer Südosteuropäischen Population von Nymphalis antiopa (Lep.: Nymphalidae), für Nordamerika der Gelbschnabelkuckuck, der Schwarzschnabelkuckuck und der Baltimore-Trupial Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing.

Schließlich scheinen sie in Nordamerika auch auf der Speisekarte von Kröten zu stehen Quelle: Weed, 1917 - Butterflies worth knowing.