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Die graubraune Puppe des Trauermantels ist eine Sturzpuppe und kann in der Farbe leicht variieren
.
Die Spitze des Hinterleibs ist durch einen von der Raupe produzierten Seidenfaden z.B. an einem Stengel, einem Ast oder Stein befestigt.
Wird die Puppe gestört/angefasst, so zuckt sie zur Verteidigung
.
Die Puppenphase dauert zwischen 12 und 22 Tagen und endet in Europa für gewöhnlich im Juli mit dem Schlupf der Falter. Bei skandinavischen Populationen erfolgt der Schlupf etwas später im August/September.
Die Flügel des geschlüpften Falters sind zuerst sehr klein, aber Körper, Fühler und Beine sind bereits in voller Größe ausgebildet
.
Mit Hilfe der Beine klammert sich der Falter an die leere Puppenhülle und die Flügel werden bis zu ihrer endgültigen Größe ausgedehnt. Dafür sucht der Falter eine Position, in der die Flügel nach unten hängen gelassen werden können. Jetzt bewegt sich der Falter von der Puppenhülle zu einem anderen Ruheplatz fort und verbleibt dort für eine halbe Stunde oder länger. Gegen Ende dieser Phase werden die Flügelmuskeln erstmalig ausprobiert und dann fliegt der Falter fort
.
In Nordamerika werden die Puppen des Trauermantels (aber auch Raupen auf dem Weg zur Verpuppung) von Eich- und Backenhörnchen verspeist (Young
mit Verweis auf L. Tevis 1953 in Nordost-Kalifornien durchgeführte Mageninhaltsuntersuchungen der beiden Nager).
In Nordgriechenland ist der Große Puppenräuber - ein Raubkäfer - ein Fressfeind der Trauermantel-Puppe, obwohl dieser Käfer auf Grund unterschiedlicher Biotoppräferenzen wahrscheinlich eine unbedeutende Rolle spielt
.
Parasitoide, die die Raupen des Trauermantels befallen, können auch Parasitoide der Puppen sein, wie z.B. Raupenfliegen - siehe
Verhalten der Trauermantel Raupe: Parasiten, Parasitiode und Räuber.





