Zum Aussehen der Raupe des Trauermantels schreibt Charles Sedgwick Minot in
[Minot, 1886]:
"Bei der kosmopoliten Vanessa antiopa ist fast die ganze Haut mit Zapfen versehen. Die Raupe trägt Haare von zwei Formen, und zwar kleinere dunkle neben grösseren, die nach Kalilaugebehandlung nur einen schwach bräunlichen Ton behalten. Diese springen, jedes von einem runden, farblosen, zapfenfreien Felde vor; jene dagegen lassen die Zapfen bis an ihre Basen kommen. Was die Zapfen betrifft, so sind dieselben von ungefähr gleicher Grösse wie bei Lavinia; sie sind aber weniger zugespitzt, und zeichnen sich ferner dadurch aus, dass die Zahl der Grate gewöhnlich sechs ist, ein Verhältniss, das um so mehr in die Augen springt, weil die Grate dunkler sind als die übrigen Theile des gefärbten Feldes. Hin und wieder gibt es Stellen, wo die Farbe sehr abgenommen hat, und wo man folglich nur die von der Spitze ausstrahlenden den Graten entsprechenden Streifen erkennt; beim Betrachten dieses Bildes denkt man unwillkürlich an eine Colonie von missgestalteten Seesternen."
Die Raupe hat eine Länge von ca. 15,5 mm und eine Breite von ca. 2 mm
.
Sie ist mit borstigen Haaren und Stacheln versehen.
.
Sie hat im Erwachsenenstadium spitze Stacheln/Dornen auf den Leibesringen und ist ausgewachsen etwa 50-55 mm lang.
Auf der vorangehenden Aufnahme von
Dietmar J. Baumgartner kann man sowohl Raupen mit schwarzen als auch mit orangem Kopf erkennen. Die Raupen mit orangem Kopf haben sich erst kürzlich gehäutet. Ihre Stachel sind weiß überzogen und sehen noch weich aus.



